Strumpfwolle

Strumpfwolle gibt es in vielen verschiedenen Farben und in verschiedenen Stärken. Im Fachhandel erhält man zudem bunte Wolle und solche mit einem Regenbogeneffekt. Bei dieser Strumpfwolle strickt sich das Muster von selbst ein. In der Regel besteht Strumpfwolle aus zwei bis acht Fäden. Die durchschnittliche Waschtemperatur liegt bei 40°. Gute Wolle ist auch für den Wäschetrockner geeignet. Sie sollte allerdings nicht fusseln oder filzen und sich leicht verarbeiten lassen. Strumpfwolle für Kinder ist extrem strapazierfähig und kann oft gewaschen werden.

Das Material
Wurden Socken und Strümpfe früher nur aus grauem oder schwarzem Garn gestrickt, so kann man heute auf eine riesige Auswahl an Strumpfwolle zurückgreifen. Fast jede Strumpfwolle besteht aus Schurwolle und Polyamid. Spezielle Wollsorten haben einen höheren Baumwoll- oder Seidenanteil und sind zudem elastisch. Handgefärbt Wolle hat einen natürlichen Effekt und jedes Knäuel ist ein Unikat. Für Allergiker gibt es spezielle Wolle, welche ohne Chemie und mit biologischen Farben eingefärbt ist.

Verarbeitung und Pflege
Strumpfwolle lässt sich leicht verarbeiten und ist sehr ergiebig. Der Verbrauch richtet sich nach der Stärke. Je dicker die Wolle ist, um so weniger Laufmeter hat ein Knäuel Wolle. Beim Waschen sollte man darauf achten, das die Temperatur maximal 40° nicht überschreitet und ggf. nur eine geringe Schleuderzahl gewählt wird. Nicht jede Strumpfwolle ist waschmaschinenfest oder für den Trockner geeignet. Da diese Wolle aber rasch trocknet, muss sie nicht in den Trockner.

Strumpfwolle in der Modewelt
Selbst gestrickte oder handgestrickte Socken und Strümpfe sind keineswegs aus der Mode. Viele prominente tragen solche Socken. Typische Trachtenstrümpfe sind das beste Beispiel hierfür. Auch Kinder mögen Strümpfe aus bunter Sockenwolle. Strumpfwolle kann man aber nicht nur zum Stricken von Strümpfen verwenden. Aus ihr kann man auch Schals oder Pullover stricken und häkeln.


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